(21.02.2012) "Menschen und Wege 2011" als Download
Vor dem Erscheinen der gedruckten Ausgabe (ca. Anfang März), können Sie den Jahresbricht der Stiftung Leuchtfeuer "Menschen und Wege 2011" hier für sich herunter laden.
(02.02.2012) Fachtag "Bindung als Kriterium des Kindeswohls"
Heute veranstaltete Stiftung Leuchtfeuer in Kooperation mit dem Internationalen Institut für Indivdualpädagogik den Fachtag "Bindungs als Kriterium des Kindeswohls". Ca. 90 Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen der Jugendhilfe und öffentlicher Träger besuchten die gelungene Veranstaltung. Die Reihe wird fortgesetzt.
(01.02.2012) Tagesgruppe in Meckenheim eröffnet
Am heutigen Mittwoch hat die Tagesgruppe der Stiftung Leuchtfeuer in Meckenheim bei Bonn ihre Arbeit aufgenommen. Unter der Leitung von Veronika Dohlen werden dort zukünftig 3 Pädagoginnen bis zu 9 Kinder in Tagesform betreuen.
(01/2012) Leuchtfeuer-News erscheint wieder
Sie schien schon "versunken" - nun ist sie wieder da: die Leuchtfeuer-News informiert Mitarbeiter/innen und an der Stiftung interessierte Leser/innen über das, was sonst noch interessant an der Stiftung und der Arbeit der Mitarbeiter/innen ist.
(01/2012) Stiftung Leuchtfeuer ist Lesepate
Die Stiftung Leuchtfeuer fördet mit einer Zeitungspatenschaft der Thüringer Allgemeinen das (Zeitungs-) Leseverhalten thüringer Schüler/innen.
(10/2011) Individualpädagogische Maßnahmen im Ausland - eine Handreichnung
Im Auftrag von Stiftung Leuchtfeuer und Wellenbrecher e.V. hat das Internationale Institut für Individualpädagogik (IIIP) eine Handreichnung für Entscheidungsträger in der Jugendhilfe erstellt. Hier werden aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung über die Wirkung von Betreuungsmaßnahmen im Ausland vorgestellt.
Die kleine Schrift können sie gerne bei uns anfordern.
(10/2011) Stiftung Leuchtfeuer mit Niederlassung in Norwegen
Die Stiftung Leuchtfeuer ist jetzt auch in Norwegen aktiv. Mit der Gründung einer Niederlassung und der Anerkennung durch die staatlichen norwegischen Behörden, kann die Stiftung ab 2012 beginnen, Kinder und Jugendliche in individualpädagogischen Projekten über Tag und Nacht in Südnorwegen zu betreuen. Bis dahin werden norwegische Pädagogen darauf vorbereitet junge Menschen - norwegische wie deutsche - aufzunehmen und sozialpädagogisch zu begleiten.
(07/2011) Leuchtfeuer-Büro in Erfurt in neuen Räumen
Das Erfurter Büro hat seit dem 15.07. 2011 inmitten der schönen Altstadt von Erfurt, in der Schmidtstedter Straße 7 sein neues Zuhause gefunden.
(07/2011) Letzte Chance Ausland?- Ein Dokumentarfilm zum Thema "individualpädagogische Auslandsmaßnahmen"
Oft in der Kritik: "Individualpädagogische Auslandsmaßnahmen" - eine Form der Jugendhilfe, bei der "extrem schwierige" Jugendliche für mindestens ein Jahr ins Ausland geschickt werden. Die InHAus Studie stellt diesen Einzelbetreuungen "weit weg von zu Hause" beste Zeugnisse aus. Autor Jürgen Dettling hat Jugendliche - die u.a. in Betreuung der Stiftung Leuchtfeuer sind - in Estland, Rumänien und Polen besucht.
(06/2011) IAPRS in Portugal als gemeinnütziger Träger anerkannt
Das IAPRS ist von der Direccao-Geral da Seguranca Social am 15.06.2011 als gemeinnützig anerkannt worden, was mit einer Betriebserlaubnis gleichgesetzt werden kann.
Das IAPRS verfügt über, von der Seguranca Social geprüfte und legetimierte Projektstellen bzw. Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften.
Damit können - unter Beachtung der sg. Brüssel-IIa-Verordnung - wieder deutsche Jugendliche über Stiftung Leuchtfeuer in Portugal untergebracht und betreut werden.
(06/2011) Anna- Warburg- Preisverleihung am 17.06.2011
Die Anna-Warburg-Schule in Hamburg vergibt am 17. Juni 2011 zum ersten Mal einen Preis für eine Arbeit einer Schülerin oder eines Schülers der Anna-Warburg- Schule in Höhe von 1.000,- €. Der Preis wird gestiftet von der Stiftung Leuchtfeuer.
Thema und Kriterien spiegeln sowohl die Grundsätze der Stiftung Leuchtfeuer, die Einstellung der Pädagogin Anna Warburg als auch der Schule wider und müssen natürlich in der Arbeit beachtet werden.
Der Preis wird jährlich vergeben.
Kontaktdaten:
Anna- Warburg- Schule
Niendorfer Marktplatz 7a
22459 Hamburg
Schulleiterin: Elke Weiß
Telefon: +49 40 4288 692-0
Telefax: +49 40 4288 692-22
E-Mail: w3@hibb.hamburg.de
Leitbildtagung 2011 in Bergisch- Gladbach
Der Leitbildprozess in der Stiftung Leuchtfeuer hat eine - wenn auch kurze - so doch fruchtbare Tradition. Das Leitbild soll uns Orientierung und Anregung für unsere tägliche Arbeit geben. So wie die Welt sich verändert, so verändern wir uns mit ihr und damit auch die Sichtweisen und Perspektiven. Dem muss das Leitbild ebenfalls Rechnung tragen und deshalb gilt es, das bestehende Leitbild auf seine Aktualität hin zu überprüfen und mit neuen zukunftsweisenden Ideen zu füllen.
Erstmalig waren alle Mitarbeiter eingeladen an diesem Prozeß aktiv teilzunehmen. Knapp 70 Kollegen nahmen an der diesjährigen Leitbildtagung teil und tauschten sich über ihre Erfahrungen in der Arbeit rege aus.
Die Ergebnisse der Leitbildtagung werden nun von einer Redaktiongruppe zusammengefasst und später veröffentlicht. An dieser Stelle wollen wir allen Kolleginnen und Kollegen herzlich für ihre Teilnahme danken! Nicht zuletzt bilden die Ergebnisse der Leitbildtagung die sichtbare Entwicklungsgeschichte der Stiftung Leuchtfeuer.
Zweite Chance für Schulabbrecher
Stiftung Leuchtfeuer unterstützt Flex-Fernschule
Einen Scheck über 45.000 Euro überreichte Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Stiftung Leuchtfeuer, Detlev Weisbrodt, dem Geschäftsführer des Verbundes von Flex-Fernschulen in Deutschland, Thomas Heckner. Zu der feierlichen Übergabe am 08. April, in den Räumen der Geschäftsstelle der Stiftung Leuchtfeuer in Köln, waren auch die Leiterin der Flex-Fernschule NRW, Marion Halbsgut und Gerlind Schwarz, eine Vertreterin der Schülerschaft, zusammen mit ihren Eltern in die Verwaltung der Stiftung nach Köln gekommen. Die Fördersumme dient der Entwicklung eines Lehrwerks zur Vorbereitung auf die Realschulabschlussprüfung. Damit hilft die Stiftung, die Startchancen sozial oder individuell benachteiligter junger Menschen entscheidend zu verbessern.
Die Flex-Fernschule ist seit vielen Jahren ein fester Partner der Stiftung Leuchtfeuer. Seit 12 Jahren hilft sie jungen Menschen zu einem Schulabschluss, die aus ganz verschiedenen Gründen keine Schule besuchen können. Deshalb kommt bei Flex die Schule zum Schüler. Der Lernort ist zum Beispiel zu Hause bei den Eltern, im Jugendzentrum, im Wohnprojekt oder in Betreuungsmaßnahmen im Ausland. Dort wird jeder Lernende von einer weiteren Person begleitet, die mit ihm den Lehrstoff durcharbeitet. Das flexible und bedarfsorientierte Lernangebot der Flex-Fernschule hat den Stifter Peer Salström-Leyh überzeugt. Schon lange hat er das Angebot für Betreute der Stiftung Leuchtfeuer zugänglich gemacht.
Das Konzept hat sich zwischenzeitlich 1000-fach bewährt. 300 junge Leute büffeln zurzeit bundesweit für einen Schulabschluss. Mehr als 500 junge Menschen haben den Hauptschulabschluss nachholen können. Etwa 250 fanden wieder den Anschluss an die normale Schule.
Das Angebot der Flex-Fernschule richtet sich an Problemschüler aus ganz Deutschland. Im September 2010 wurde in Köln für Nordrhein-Westfalen eine Niederlassung der Flex-Fernschule in Trägerschaft der Stiftung Die Gute Hand gegründet. Marion Halbsgut: „Wir freuen uns, mit dem Angebot der Flex-Fernschule jungen Menschen, die oftmals nach vielen Misserfolgen selber nicht mehr an ihre Fähigkeiten glauben, über zunehmende Lernerfolge zu mehr Zutrauen und Kompetenz zu verhelfen. Nur dadurch wird der Weg zu einem Schulabschluss, einer beruflichen Perspektive und damit auch zu einer intensiveren Einbindung in das soziale Umfeld möglich.“
Bisher bezog sich die Hilfe der Flex-Fernschule ausschließlich auf den Hauptschulabschluss. Immerhin 35 % der Absolventen hatten in den vergangenen Jahren im Anschluss daran einen „Realschulabschluss“ angestrebt. Diese Jugendlichen können – auch dank der Stiftung Leuchtfeuer - ihr Ziel in Zukunft auf direktem Weg erreichen können.
Die anspruchsvolle Form des Lernens im Fernunterricht wird durch das neue Lehrwerk in besonderer Weise unterstützt. Den Begleitpersonen und Lernhelfern vor Ort kommt hierbei eine noch aktivere Rolle als in der Vergangenheit zu. Die bisherigen Erfahrungen sind ermutigend.
Und das sagt Gerlind Schwarz dazu, die als eine der ersten Schülerinnen bereits mit dem neuen Lehrwerk gearbeitet hat: „Mittlerweile bin ich seit sechs Jahren bei der Flex-Fernschule und habe dort schon den Hauptschulabschluss erworben. Ich schätze am neuen Realschullehrwerk besonders die Möglichkeit, meine wöchentlichen Aufgaben selbstständig einzuteilen. Die Lernbriefe sind gut und deutlich strukturiert und innerhalb einer Woche machbar. Natürlich muss man den Willen und das Ziel vor Augen haben, seinen Realschulabschluss zu machen, ansonsten wird es schwer das Ganze durchzuziehen. Das Zwischenzeugnis war ein guter Motivationsschub und Bestätigung für mich hier richtig zu sein. Im Sommer wartet die Abschlussprüfung auf mich und damit hoffentlich auch mein Realschulabschluss!“
Aktivierung von Familienpotenzialen in Köln Chorweiler
Stiftung Leuchtfeuer führt ab dem 01.09.2011 das im letzten Jahr modellhaft erprobte Programm "Aktivierung von Familienpotentialen" fort. Große Bedarfsgemeinschaften - im Sinne des SGB II, Familien mit mindestens 5 Personen, davon 3 oder mehr Kinder - werden von Familienlotsen/innen begleitet und unterstützt. Ziel ist es, sg. Vermittlungshemmnisse zu erkennen und abzubauen.















