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Die Jugendhilfe-Angebote der Stiftung Leuchtfeuer
- Individualpädagogische (Familien-) Projekte in Deutschland: Kinder und Jugendliche kommen für einen Zeitraum in einem (Familien-) Projekt unter und erleben in einer intakten Umgebung ein geregeltes Miteinander.
- Individualpädagogische Maßnahmen in Portugal und Estland: Die Stiftung Leuchtfeuer bietet durch eine bewährte Organisationsstruktur im jeweiligen Gastland, eine höchstmögliche Sicherheit für die Durchführung der im Hilfeplan vereinbarten pädagogischen und organisatorischen Belange.
- Ambulante flexible Hilfen vor Ort: In flexiblen, ambulanten Maßnahmen werden die Jugendlichen und ihre Familien in ihrem Wohnumfeld betreut. Diese Maßnahmen können unmittelbar auf veränderte Bedingungen reagieren. (In den Bereich Projekte in den Stadtteilen?)
- Angebote an benachteiligte Stadtteile: regionale Projekte, die über den Einzelfall hinausgehen. (In den Bereich Projekte in den Stadtteilen?)
Erfolge:
Vor zehn Jahren begann das Algarve-Projekt, Vorläufer der heutigen Stiftung Leuchtfeuer, mit der Betreuung von zwei Jugendlichen. Heute werden 160 Kinder und Jugendliche einzeln und oder im Kontext der Familie betreut. Die Abbruchquote unserer Maßnahmen liegt insgesamt gesehen unter 5 %. In hohem Maße werden die Ziele erreicht, die im Hilfeplan gemeinsam mit den Mitarbeiter/innen der Jugendämter, den Jugendlichen, den Erziehungsberechtigten und den Mitarbeiter/innen der Stiftung formuliert wurden. 88 % der in den Auslandsprojekten betreuten, als besonders schwierig geltenden Jugendlichen, konnten ihre individualpädagogische Maßnahme erfolgreich beenden. 26% von ihnen gelang es sogar, während der Maßnahme den Haupt- oder Realschulabschluss nachzuholen.
Eine extern beauftragte Umfrage bei den Kostenträgern (Jugendämtern) aus dem Jahr 2001 ergab eine hervorragende Beurteilung unserer Gesamtleistung (4,1 von 5 möglichen Punkten).
Netzwerk:
Alle Mitarbeiter/innen der Stiftung Leuchtfeuer arbeiten regional übergreifend eng zusammen. So arbeiten sie nicht als Einzelkämpfer. In schwierigen Fällen hat jeder Mitarbeiter Zugriff auf den Erfahrungspool aller. Das bietet die Chance, auch Krisen aufzulösen und die Maßnahme durch ein pädagogisches und organisatorisches Netzwerk vor Ort abzusichern.
Qualitätssicherung:
- Bedarfsgerechter Personaleinsatz
- Multiprofessionelle Teams mit differenzierter pädagogischer Ausbildung
- Regelmäßige Supervision
- Fallberatung weitet den Blick und gibt neue Impulse
- Regelmäßige Fortbildung
- Professionelle Verwaltungsstruktur
- Extern durchgeführte Befragungen der Kostenträger
- Die Stiftung ist Unterzeichner der Selbstverpflichtungserklärungen des Bundesverbandes Erlebnispädagogik und des Landesjugendamtes Rheinland zur Sicherung von Qualitätsstandards und geht mit ihren Leistungen noch über das hinaus, was zur Erfüllung dieser Standards notwendig ist.
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